Die Amalfiküste zählt zu den eindrucksvollsten Küstenregionen Italiens. Auf rund 50 Kilometern verbindet die Straße zwischen Positano und Vietri sul Mare steile Felsen, bunte Häuser und das tiefblaue Mittelmeer.
Für deinen Urlaub an der Amalfiküste erwarten dich historische Orte, mediterrane Gärten und weite Aussichtspunkte. Viele Amalfiküste Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und lassen sich bei einer Rundreise gut entdecken.
Die Küste gehört zu den schönsten Orten Italiens und ist zugleich eines der reizvollsten Reiseziele in Kampanien. Auch die regionale Küche macht die Reise besonders: In Neapel solltest du die berühmte Pizza probieren. Mehr Eindrücke zur Vielfalt Italiens ergänzen deine Planung.
In diesem Artikel lernst du bekannte Küstenorte, stille Dörfer, besondere Strände und lohnende Ausflugsziele kennen.
Die schönsten Orte an der Amalfiküste zwischen Küste und Meer
Die Küstenorte Amalfiküste verbinden steile Hänge, kleine Gassen und das tiefblaue Tyrrhenische Meer. Jede Stadt zeigt eine eigene Seite dieser Landschaft und lädt dich zu besonderen Entdeckungen ein.
Positano – das farbenfrohe Wahrzeichen der Amalfiküste
Positano liegt wie ein buntes Mosaik am Hang. Pastellfarbene Häuser ziehen sich bis zur Küste hinab, während schmale Wege zu Aussichtspunkten, Boutiquen und kleinen Cafés führen.
Zu den bekanntesten Positano Sehenswürdigkeiten zählen die Spiaggia Grande und die Kirche Santa Maria Assunta. Ihre bunte Majolikakuppel ist schon vom Meer aus gut zu erkennen. Am Strand kannst du eine Pause einlegen und das lebhafte Treiben beobachten.
Amalfi – historische Altstadt und maritime Tradition
Amalfi war einst eine mächtige Seerepublik. Heute führt dich die Amalfi Altstadt durch enge Gassen, über kleine Plätze und vorbei an Geschäften mit Keramik, Papierwaren und regionalen Spezialitäten.
Im Zentrum erhebt sich der Dom von Amalfi mit seiner markanten Treppe und der kunstvollen Fassade. Das Bauwerk ist dem heiligen Andreas geweiht und prägt das Stadtbild. Cafés rund um den Dom laden dich zu einer kurzen Pause ein.
Für weitere Reiseideen nach einem Aufenthalt an der Küste findest du Inspiration für besondere Städtereisen.
Ravello – spektakuläre Ausblicke über die Küste
Ravello liegt hoch über dem Meer und wirkt ruhiger als die Orte direkt an der Küste. Die Ravello Aussicht reicht über grüne Hänge, kleine Dörfer und das weite Meer.
Die Villa Rufolo zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ortes. Ihre Gärten verbinden historische Mauern mit farbenfrohen Pflanzen und offenen Blickachsen. In der Villa Cimbrone erwartet dich die berühmte Terrasse der Unendlichkeit. Von dort schweift dein Blick weit über die Küste und die vorgelagerten Buchten.
Verborgene Dörfer und besondere Sehenswürdigkeiten entdecken
Abseits der großen Orte findest du an der Küste stille Plätze mit viel Charakter. Besonders reizvoll ist Atrani Amalfiküste: Das Dorf liegt direkt neben Amalfi und wirkt mit seinem kleinen Platz fast wie eine geschützte Bühne.
Enge Gassen führen zwischen hellen Häusern, Treppen und alten Bögen hindurch. Rund um die Piazza Umberto I kannst du das kompakte Ortsbild in Ruhe erleben. Am Abend entsteht hier eine angenehm entspannte Atmosphäre.
In Furore erwartet dich der Furore Fjord. Eine tiefe Schlucht zieht sich vom Berg bis zum Meer und endet an einem kleinen Küstenabschnitt. Der Weg hinab führt über Treppen und bietet dir besondere Blicke auf Felsen, Wasser und die alte Brücke.
Praiano ist eine gute Wahl, wenn du ruhige Aussichtspunkte suchst. Zu den schönsten Praiano Sehenswürdigkeiten zählen die Kirche San Gennaro, die Marina di Praia und die Felsterrassen über dem Meer. Bei Sonnenuntergang leuchtet die Küste in warmen Farben.
Für lange Strandtage eignen sich Maiori und Minori. Maiori besitzt einen der längsten Strände der Amalfiküste. Minori punktet mit einer familiären Atmosphäre und römischen Spuren, darunter die Villa Romana.
Waldwege, klare Bäche und seltene Pflanzen prägen das Valle delle Ferriere oberhalb von Amalfi. Bei einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet erlebst du eine grüne Seite der Region. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind für die teils steilen Wege sinnvoll.
Die Amalfiküste erleben: Strände, Ausflüge und praktische Tipps
Die Strände an der Amalfiküste sind meist klein und von Felsen umgeben. In Positano lädt die Spiaggia Grande zum Baden ein. Mehr Platz bietet der Strand von Maiori. Bei Praiano liegt die Marina di Praia in einer geschützten Bucht.
Für deine Amalfiküste Rundreise sind Fähren, Boote und Linienbusse besonders praktisch. Eine Fähre nach Positano bietet freie Sicht auf die Küste. Die SS163 ist landschaftlich reizvoll, aber schmal und oft stark befahren. Plane deshalb mehr Zeit für Ausflüge Amalfiküste ein.
Auch das Wandern Amalfiküste gehört zu den schönsten Erlebnissen. Der Sentiero degli Dei führt durch eine beeindruckende Berglandschaft und eröffnet weite Blicke auf das Meer. Festes Schuhwerk, Wasser und Sonnenschutz sind dabei unverzichtbar.
Als beste Reisezeit Amalfiküste gelten April bis Juni sowie September und Oktober. Im Hochsommer sind viele Orte überfüllt. Deine Anreise führt meist über Neapel, von dort geht es mit Bus, Bahn oder Mietwagen weiter. Buche die Unterkunft früh und wähle möglichst einen Ort mit guter Verkehrsanbindung.







